Am Stamm-Hock vom 13. April 2026 hat uns die 39-jährige Margaux – auf Einladung des Obmanns – über ihren Werdegang und ihr Ziel im Enduro-Motorradsport berichtet. 
Über Seifenkistenrennen im zarten Kindesalter und über Kartrennen wurde sie in einem MX-Camp mit dem Offroad-Virus angesteckt. Dabei hat sie den Rallye-Sport mit Motorrädern für sich entdeckt und ist seit diesem Moment mit Haut und Haar dem Sport verfallen. Aber auch beruflich hat sie sich durchgesetzt und ein Studium zur Logopädin abgeschlossen und arbeitet auch in diesem Metier. Mit einer 350er Suzuki bis in die Mongolei – alleine notabene -, was ist denn schon dabei? Jedenfalls nichts für Margaux! 
Inzwischen ist sie auch in der Szene bekannt, hat sie doch bereits mehrmals bewiesen, dass sie nicht nur schnell fahren kann, sondern auch noch mit «Köpfchen». So gewann sie die Frauenklasse bei der Tuareg Rallye und war erfolgreich bei der Olympia- und der Greece-Rallye. Und darauf ist sie besonders stolz: an der 1000-Dunas-Rallye wurde sie starke 12 in der «overall» Wertung, bei etwa 80 Teilnehmern (!).
Nun, dieses Jahr hat sie bereits auch mit tiefem Sand Bekanntschaft gemacht, beim berühmten Strandrennen in «Le Touquet» (Nordfrankreich), dass sie immerhin beendet hat, was schon ihre Klasse zeigt.
Der nächste Schritt vor der «DAKAR» ist – quasi noch zum Einfahren (!) -das Africa Eco Race, das mehr oder weniger der ursprünglichen «Paris-Dakar» entspricht. Und dann steht das ganz grosse Ziel auf dem Programm, eben die «DAKAR Rallye», die sie als sogenannte «Kistenfahrerin» in Angriff nehmen will. Das heisst, sie ist alleine auf sich gestellt, managt den ganzen Logistikaufwand, wartet ihre 450er KTM selber, kümmert sich um die Navigation und vieles mehr.
Margaux hat die Hock-TeilnehmerInnen während über einer Stunde mit ihren spannenden Schilderungen in Atem gehalten und uns mit ihrer fröhlichen und erfrischenden Art unterhalten. 
Vielen Dank Margaux. Wir wünschen dir in den weiten Sanddünen – wo auch immer – Glück und Verstand, so dass du wieder gesund in die Heimat zurückkehren kannst.
Thommy Steinmann, Obmann FAM-Stamm Nordwestschweiz

